Für die erste Prüfung braucht es eine Chronologie. Notieren Sie, wer den Auftrag erteilte, welche Aufgabe vereinbart war, wer die Arbeit ausführte, welche Informationen vorlagen und wann der Schaden eintrat. Ergänzen Sie den Ort, anwesende Personen und die unmittelbare Reaktion.
Wichtig sind Verträge, Leistungsbeschreibungen, Bestellungen, Einsatzpläne, Übergabeprotokolle, Schulungsnachweise, Qualifikationen, interne Richtlinien, E-Mails und Fotos. Bei einer behaupteten Untüchtigkeit können frühere konkrete Hinweise, Beschwerden oder fehlende Befähigungsnachweise eine Rolle spielen. Solche Tatsachen müssen zeitlich und sachlich eingeordnet werden.
Bei einem Personenschaden gehören medizinische Befunde und Behandlungsunterlagen in eine eigene Beleggruppe. Bei einem Sachschaden sind Fotos, Eigentumsnachweis, Reparaturrechnung und Wertangaben getrennt zu sammeln. Der Schaden-Dokumentations-Check unterstützt beim Ordnen der Unterlagen.